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Wachsende Begeisterung bei den Kindern - Twister Jäger organisieren erneut Ferienpassaktion

Am Samstag, den 04. August 2023 hieß es wieder „Mit dem Jäger durchs Revier“. 25 Kinder sammelten sich an der Jagdhütte bereits bei Sonnenaufgang - dem sogenannten „Ersten Büchsenlicht - für einen gemeinsamen Reviergang mit den Jägern. Wie in den vorangegangenen Jahren auch, wurden die Ferienkinder mit einem handgefertigten Wanderstock aus Haselholz ausgestattet, auf dem mittels einem Stocknagel der eigene Name angebracht wurde.

Sammeln beim ersten Büchsenlicht

Der etwa fünf Kilometer lange Pirschweg hatte wieder einiges zu bieten. An verschiedenen Stationen wurde den Kindern viele Dinge aus der Tier- und Pflanzenwelt gezeigt. Ein neues „Highlight“ in diesem Jahr war das Frettchen „Freddy“. An einem Natur-Bau im Kiefernwald wurde demonstriert, wie der Jäger mit einem Frettchen die Kaninchenjagd ausübt. Freddy durfte danach von den Kindern auch gestreichelt und belobigt werden. Auch bei der „Lockjagd“ war das Interesse sehr groß und es kamen viele Fragen auf. An dieser Station wurde gezeigt, wie ein Jäger sich für die Tauben, -Krähen oder Gänsejagd ausrüsten und tarnen muss, um Beute zu machen. Die Kinder durften die „Gänseliege“ auf dem Stoppelfeld ausprobieren und ihnen wurde gezeigt wie ein „Taubenkarussell“ funktioniert.

Die Lockjagd wurde von Morten demonstriert. Neben den vielen anderen Stationen war auch der „Dackel am Fuchsbau“ für die Kinder wieder eine äußerst spannende Angelegenheit. Das „Grafschafter Drohnenteam“ war bereits zum zweiten Mal dabei und simulierte wiederum die Rehkitzrettung vor einer vermeintlichen Mahd. Die Kinder waren dabei die Hauptakteure. Sie konnten das Kitz vor dem Mähtod retten und sicher in ein nahgelegenes Gebüsch bringen. Gespannt lauschten die Ferienkinder auch der Geschichte über den Ziegenmelker. Der Sage nach, bekam der seltengewordene Vogel den Namen, weil er in den späten Abendstunden seine Insekten auf den Viehweiden erbeutet und dabei unter den Rindern Schafen und Ziegen herflog und rüttelte. Es sah dann so aus, als würde er die Ziegen melken. Tatsächlich „keschert“ er dabei im Tiefflug - ähnlich einer Schwalbe - die Insekten mit seinem breiten Schnabel auf dem Weideland und in Heidegebieten. Die Laute des Ziegenmelkers sind nur bei Anbruch der Dämmerung zu hören. Am Tag versteckt sich der Bodenbrüter gut getarnt am Boden. Für die Kinder ging es den ganzen Vormittag durch Feld und Flur, durch Wald und Heide. Auch an Gräben sowie an einem See gab es viel zu erleben. Die Kinder erfuhren viel über den früher bei uns weit verbreiteten Birkhahn, erblickten im Wald den beeindruckenden Horst eines Habichts und bekamen viele Information über die Lebensgewohnheiten der Rehe. Auch die Flora wurde diskutiert, zum Beispiel welche Kräuter und Sträucher gesund und lebenswichtig für die verschiedenen Tierarten sind, oder welche Beerenfrüchte man essen darf und wie man diese verarbeiten muss. Wieder an der Jagdhütte angekommen stärkten sich alle Beteiligten mit Reh-Gyros oder einer Currywurst.

Die Kinder freuten sich über das köstliche Wildfleisch

Das Infomobil der Jägerschaft Meppen informierte über die Artenvielfalt unserer Heimat. Die Präparate reichten vom kleinen Eisvogel bis zum stattlichen Biber. Zum Abschluss gaben die Jagdhornbläser der Gruppe „Hubertus Twist“ noch einige Signale zum Besten und berichteten über die Historie und die heutige Bedeutung des Jagdhornes.


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